Was ist Qigong?

Qigong

bedeutet Üben mit der Lebensenergie und stellt eine der fünf  Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin dar. Diese eigenständige medizinische Richtung fußt auf der Annahme, dass Energie in Meridianen den Körper durchströmt. Durch die Übungen im Qigong werden die Meridiane aktiviert, der Fluss der Energie harmonisiert und etwaige Blockaden können sich lösen. Qigong erhält bei regelmäßiger Anwendung gesund und  jung, auf körperlicher und geistiger Ebene. Das gefühlte Energielevel steigt.

Qigong ist ganzheitlich ausgerichtet, daher kann sich das Üben vielfältig vorteilhaft auswirken: aufrechte Körperhaltung, Regulierung des Blutdruckes,  tiefes gesundes Atmen, Verbesserung der Körperwahrnehmung und und und.

Es existieren viele Übungsströmungen und -arten: manche zeichnen sich durch weiche abwechslungsreiche Bewegung aus, andere hingegen stützen sich weitestgehend auf die geistige Vorstellungskraft. Qigong eignet sich sehr gut für Teilnehmer mit körperlichen Einschränkungen – denn: Sämtliche Übungen  können in der Vorstellung durchgeführt werden.

Entspannung:

Heutzutage befindet man sich viel im “Außen” mit der Wahrnehmung und arbeitet meist geistig. Obwohl man im Qigongkurs in der Gruppe übt, ist  man während des Übens bei sich selbst und es findet eine Rückführung zum Körper statt. Lässt man sich auf die Übungen ein, schafft man es in die Ruhe zu kommen und man gleitet ins Ru-Jing, einen speziellen Ruhezustand des  Geistes zwischen Wachbewußtsein und Schlaf. Bei neurologischen Hirnmessungen hat man beim Qigong Thetawellen gemessen, einen Zustand, den Säuglinge und Kleinkinder erreichen, Erwachsene in der Regel jedoch schwerlich. Diese langsamere Wellentätigkeit des Gehirns setzt beispielsweise die Geräusch- und Lichtempfindlichkeit herab und der Parasympathikus wird angeregt (der sogenannte “Ruhenerv”).

Rückenaktivierung:

Bei jeder Qigong-Einheit wird dem Rücken Beachtung geschenkt, da in der Grundhaltung, die man in den meisten Übungen einnimmt, die Wirbelsäule eine Linie bildet. Zudem gibt es spezielle Übungen, bei denen es im Schwerpunkt um die Aktivierung und Wahrnehmung des Rückens geht.

und vieles mehr:

Qigong wirkt ganzheitlich auf Körper, Geist, Seele und auf die Energie im Körper und seiner Peripherie – und eben so vielfältig sind die Auswirkungen des Übens. Handfeste Beispiele hierfür finden sich in meinen beiden Abschlussarbeiten zur Kursleiter- und Lehrerausbildung. Du findest sie ganz unten auf der “Zur Person”-Seite.